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Schrauben-Anziehdrehmoment-Rechner

Anziehdrehmoment, Vorspannkraft und Streckgrenzenausnutzung aus Schraubengröße, Festigkeitsklasse (4.6 bis 12.9) und Reibungszahl, nach T = K·F·d und VDI 2230

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Anziehdrehmoment für eine Soll-Vorspannkraft aus Schraubengröße, Festigkeitsklasse und Reibungszahlen, nach T = K·F·d und nach der vereinfachten Beziehung der VDI 2230, mit der Schraubenspannung als Anteil der Streckgrenze. Für Schrauben ohne Drehmomentangabe in der Zeichnung.

So geht’s

  1. Wählen Sie unter "Rechner" das "Gewinde" und die "Festigkeitsklasse".
  2. Wählen Sie unter "Ausgehend von" die Option "Streckgrenzenausnutzung", "Vorgegebene Vorspannkraft" oder "Vorgegebenes Drehmoment" und geben Sie den Wert ein.
  3. Stellen Sie "Gewindereibungszahl µG", "Kopfauflagereibungszahl µK" und "Drehmomentbeiwert K (einfache Formel)" ein; die Schaltflächen "Richtwerte" füllen sie aus.
  4. Vergleichen Sie Drehmoment, Vorspannkraft, Vergleichsspannung und "Verhältnis zur Streckgrenze" beider Methoden, oder öffnen Sie "Drehmomenttabelle" für M3 bis M36.

So wird gerechnet

Häufige Fragen

Wie groß ist das Anziehdrehmoment einer Schraube M10 der Klasse 8.8?
Mit Reibungszahl 0,12 und 70 % Streckgrenzenausnutzung ergibt die VDI 2230 etwa 43 N·m, die einfache Formel mit K = 0,2 etwa 52 N·m. Die Montagevorspannkraft nach VDI (ν = 90 %) entspricht etwa 48 N·m.
Warum unterscheiden sich die beiden Methoden?
Die einfache Formel fasst Reibung und Geometrie in einem Faktor K zusammen; die VDI 2230 berechnet Steigung, Gewindereibung und Kopfreibung getrennt. K = 0,2 entspricht etwa einer Reibungszahl von 0,14 bis 0,15.
Welche Streckgrenzenausnutzung sollte ich verwenden?
Die VDI 2230 setzt 90 % der Streckgrenze für die Vergleichsspannung an; einfache Rechnungen verwenden oft 60 bis 75 % bei reinem Zug. Das Werkzeug warnt oberhalb von 90 %.
Welche Reibungszahl sollte ich eingeben?
Etwa 0,12 für leicht geölte verzinkte oder brünierte Schrauben, 0,14 bis 0,20 trocken, 0,08 bis 0,10 mit Schmierstoffen wie Molybdändisulfid.